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Rechner für Kosten je Anfrage: Was darf eine qualifizierte Anfrage kosten?
Berechnen Sie Ziel-CPL und Break-even-CPL aus Ihrem Nettoauftragswert, den variablen Kosten und den tatsächlichen Anfragewegquoten. So wird aus „Was kosten Anfragen?“ die bessere Frage: „Welche Kosten je Anfrage trägt unser Geschäftsmodell?“
Alle Werte bleiben in diesem Browser · keine Branchenbenchmarks · keine Anfragegarantie
Ihre Wirtschaftlichkeit
Eigene Werte einsetzen, Anfrageweg bis zum Auftrag rechnen
Verwenden Sie Nettowerte. Zu den variablen Kosten gehören alle Kosten, die mit dem Auftrag direkt steigen. Das monatliche Akquisebudget sollte für einen fairen Vergleich Medien, Agentur, Werkzeuge und zurechenbare Akquiseaufwände umfassen.
Wirtschaftliche Anfrage-Grenzen
Bei den eingegebenen Quoten und dem gewählten Akquiseanteil.
Was passiert, wenn die Abschlussquote abweicht?
Rechnerische Sensitivität von ±20 %, keine Prognose.
Nachvollziehbar statt undurchsichtiger Einstufung
Vier Rechenschritte vom Auftrag zum Anfrage
- 01
Deckungsbeitrag je Auftrag
Nettoauftragswert minus direkt variable Auftragskosten.
DB = Auftragswert − variable Kosten - 02
Auftragswahrscheinlichkeit je Anfrage
Qualifizierungsquote multipliziert mit Abschlussquote qualifizierte Anfragen.
P(Auftrag) = Qqualifiziert × QAbschluss - 03
Rechnerischer Break-even-CPL
Erwarteter Deckungsbeitrag je eingehendem Anfrage – noch vor Fixkosten, Steuern, Zahlungsausfällen und Zielgewinn.
Break-even-CPL = DB × P(Auftrag) - 04
Geplanter Ziel-CPL
Der frei gewählte Akquiseanteil begrenzt, wie viel des Deckungsbeitrags für Kundengewinnung verwendet werden darf.
Ziel-CPL = Break-even-CPL × Akquiseanteil
Die Zahl ist eine Grenze, kein Versprechen
So wird aus dem Ergebnis eine belastbare Entscheidung
Anfragestufen trennen
Erfasste Anfrage, qualifizierte Anfrage, Termin, Angebot und Auftrag dürfen nicht als eine Conversion zusammengezählt werden.
Vollständig vergleichen
Medienbudget allein unterschätzt den CPL, wenn Agentur, Werkzeuge, Plattformgebühren oder Akquisezeit nicht berücksichtigt werden.
Nach Leistung segmentieren
Unterschiedliche Leistungen oder Projektarten brauchen eigene Werte, wenn Auftragswert, variable Kosten oder Abschlussquote deutlich abweichen.
Verzögerungen einplanen
Ein Auftrag kann Wochen nach dem Anfrage entstehen. Zu kurze Auswertungsfenster machen gute Quellen scheinbar schwach und schlechte scheinbar effizient.
Vom Rechner zur Realität
Sechs Werte müssen nach Quelle zurückfließen
Vollständige Akquisekosten
Medien, Dienstleister, Werkzeuge und zurechenbare Aufwände je Quelle und Zeitraum.
Angenommene Anfragen
Nur sicher erfasste, erreichbare Anfragen zählen – interne Tests getrennt.
Qualifizierte Anfragen
Einheitliche, vorab definierte Kriterien statt nachträglicher Bauchentscheidung.
Gewonnene Aufträge
Reale Aufträge mit Quelle und zeitlicher Zuordnung; Angebote oder Termine nicht als Gewinn verbuchen.
Nettoauftragswert und variable Kosten
Nach Leistung oder Projektweg differenzieren, wenn die Wirtschaftlichkeit abweicht.
Verzögerung und Absagegrund
Zeit vom Anfrage bis zum Ergebnis sowie Gründe für unqualifiziert, nicht erreicht, verloren oder verschoben.
Wenn Sie zuerst die tatsächlichen Quoten zwischen Besuch, Anfrage, qualifizierter Anfrage und Abschluss trennen müssen, nutzen Sie den Conversion-Rate-Rechner. Für die Auswertung nach realen Media-, Zusatzkosten und Marge ergänzt der Marketing-ROI-Rechner ROAS, CAC und Break-even-Umsatz. Den Wert eines Neukunden über Wiederkäufe und Laufzeit ordnet der Customer-Lifetime-Value-Rechner als separates Szenario ein. Den monatlichen Rahmen aus eigenem Umsatzanteil und Anfrageziel vergleicht der Marketingbudget-Rechner.
Methodische Grundlage
Deckungsbeitrag und Conversion-Wert getrennt denken
Die IHK beschreibt den Deckungsbeitrag als Verkaufspreis beziehungsweise Erlös minus variable Kosten. Google empfiehlt unterschiedliche Conversion-Werte, wenn Verkäufe oder Anfragen für ein Unternehmen unterschiedlich wertvoll sind. Der Rechner verbindet beide Grundlagen zu einer transparenten Szenariorechnung, ohne Vergleichswerte oder Erfolgswerte vorzugeben.
Kurz geklärt
Häufige Fragen zum Rechner für Kosten je Anfrage
Wie wird der maximale Cost per Anfrage berechnet?
Der Rechner multipliziert den Deckungsbeitrag pro Auftrag mit Qualifizierungsquote, Abschlussquote und dem frei gewählten Akquiseanteil. Das Ergebnis ist der geplante Ziel-CPL pro eingehendem Anfrage. Ohne Akquiseanteil ergibt sich der rechnerische Break-even-CPL vor Fixkosten, Steuern und weiteren Risiken.
Warum reicht ein Branchenbenchmark für Kosten je Anfrage nicht aus?
Auftragswert, variable Kosten, Qualität der Anfragen und Abschlussquote unterscheiden sich selbst innerhalb einer Branche. Ein fremder Durchschnitt kann deshalb für das eigene Unternehmen zu hoch oder zu niedrig sein. Der Rechner verwendet nur die eigenen Annahmen.
Was ist der Unterschied zwischen Anfrage und qualifizierter Anfrage?
Eine Anfrage ist eine erfasste Anfrage. Eine qualifizierte Anfrage erfüllt die intern festgelegten Kriterien, etwa Leistung, Region, Bedarf, Zeitfenster oder wirtschaftliche Passung. Der Rechner weist deshalb einen Zielwert für beide Stufen getrennt aus.
Werden die eingegebenen Unternehmenszahlen gespeichert?
Nein. Die Berechnung läuft ausschließlich im Browser. Umsatz, Kosten, Quoten und Budget werden weder an Kundenpfad übertragen noch in der URL gespeichert.
Ist das Ergebnis eine Umsatz- oder Anfragegarantie?
Nein. Das Ergebnis ist eine betriebswirtschaftliche Szenariorechnung. Es ersetzt weder eine Vollkostenrechnung noch Steuer-, Finanz- oder Unternehmensberatung und garantiert keine Anfragen, Aufträge, Margen oder Umsätze.
Nächster Engpass
Ist der Ziel-CPL klar, muss der Kundenpfad ihn auch tragen.
Der kostenlose Anfrage-Check ordnet Sichtbarkeit, Vertrauen, Anfrageweg und Nachfassen ein. Die Kundenpfad-Prüfung mit Belegen dokumentiert die wichtigsten Bruchstellen und priorisiert drei Maßnahmen.
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